Rennrad oder Gravelbike: Was passt besser zu mir?

Aktualisiert am 8. Oktober 2026 · Fahrradwerkstatt Avelo, Hamburg

Wer fast nur auf Asphalt fährt und Tempo sucht, ist mit einem Rennrad besser bedient. Wer auch Schotter, Waldwege oder Bikepacking-Touren fährt, nimmt ein Gravelbike: breitere Reifen, entspanntere Geometrie, oft leichtere Übersetzung. Ein Gravelbike mit schmaleren Reifen ist auf der Straße ein guter Allrounder.

Die Unterschiede im Überblick

Die Angaben sind typisch für aktuelle Modelle; einzelne Räder können abweichen. Die genaue Reifenfreiheit steht in den Herstellerangaben.

RennradGravelbike
Reifenbreitemeist 25–32 mmmeist 38–45 mm und mehr
Geometriesportlich, gestrecktaufrechter, laufruhiger
Übersetzung2-fach, für hohe Geschwindigkeitoft 1-fach (z. B. GRX, XPLR), leichtere Gänge
UntergrundAsphaltAsphalt, Schotter, Feldwege
Befestigungenwenigeoft für Gepäck und mehrere Flaschen

Für wen ist was?

Rennrad: Training, Gruppenausfahrten, Rennen, lange Strecken auf Asphalt. Aero-Modelle wie das Cervélo S5 sind auf Geschwindigkeit ausgelegt, Allround-Modelle wie das Cervélo Caledonia auf Komfort.

Gravelbike: Pendeln, Touren auf gemischtem Untergrund, Bikepacking, Fahren im Winter. Beispiele sind das Cervélo Áspero, das Colnago G4-X oder das Cannondale Topstone.

Rahmengröße

Beide Radtypen werden nach Körpergröße und Schrittlänge ausgewählt. Unsere Größentabelle gibt einen ersten Anhaltspunkt; im Zweifel beraten wir gern.

Häufige Fragen

Kann ich mit einem Gravelbike auch Rennrad fahren?

Ja. Mit schmaleren, profillosen Reifen ist ein Gravelbike auf der Straße flott, bleibt aber etwas schwerer und weniger aerodynamisch als ein Rennrad.

Sind die Fahrräder neu?

Ja, alle Fahrräder sind Neuware. Versand aus Hamburg in 5–10 Werktagen, 30 Tage kostenlose Rückgabe.

Welche Rahmengröße brauche ich?

Das hängt von Körpergröße und Schrittlänge ab. Sehen Sie in unsere Größentabelle oder schreiben Sie uns mit Ihren Maßen.

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